Wordpress als CMS

Nachdem ich bei meinem letzten Projekt das erste Mal Wordpress als Content Management System eingesetzt habe, möchte ich hier ein paar Erfahrungen teilen, die ich währenddessen gesammelt habe.

Wordpress ist für kleinere Projekte mit statischen Seiten out-of-the-box nutzbar. Lesbare URLS, einen komfortablen WYSIWYG-Editor für den Kunden, Sehr einfache Template-Gestaltung und so weiter ist alles vorhanden.

Sobald allerdings mehr als ein paar Seiten zu verwalten sind, wird die Sortierung der Seiten zur Qual, da diese nur über einen einzigen Wert pro Seite gesetzt werden. Selbst wenn man Abstände von 10 einplant, damit man nachträglich noch Seiten zwischen zwei andere einfügen kann, hilft das auch nicht viel. Für diesen Fall gibt es das Plugin My Page Order, welches die Sortierung per Drag’n’Drop erlaubt.

Die Benutzerverwaltung in Wordpress ist auf den Blogbetrieb ausgelegt, so dass fortgeschrittene Möglichkeiten der Benutzer-Kontrolle leider fehlen. Um Seiten zu verstecken und die Editier-Möglichkeiten weiter — z.B. seitenbasiert — einzuschränken, kann man sich des Plugins Role Scoper bedienen.

In manchen Fällen möchte man auf einer Seite einfach die darunterliegenden Sub-Seiten auflisten. Hier hilft Xavin’s List Subpages, welches die gleichen Optionen wie wp_list_pages entgegen nimmt. Alternativ kann man auch jQuery nutzen, um aus dem statischen Menü von Wordpress eine ausklappbare Navigation zu machen.

Und das war es schon. Im Grunde reichen diese drei Plugins, um aus Wordpress ein CMS zu machen, welches nach meinen Erfahrungen gerne von Kunden genutzt wird. Aber sicherlich lässt sich im Backend noch einiges für den CMS-Betrieb optimieren und vereinfachen.


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